Neue Lösungen für regionale Mobilität

Im Rahmen des LEADER-Projektes „Multi.Mobil.Region.Wels“ arbeiten die Gemeinden Thalheim, Schleißheim, Sattledt, Machtrenk und Holzhausen seit einigen Monaten an Kooperationskonzepten für gemeindeübergreifende Mobilitätslösungen. Jede dieser Gemeinden steht vor einer ähnlichen Herausforderung. Viele Autos, wenig Parkplätze, schwindende Grünflächen und einhergehend damit eine steigende Lärm- und Abgasbelastung durch die zeitweise überlastete Stadt Wels.

Die GemeindevertreterInnen wollen zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen schaffen. Um dabei auf die Bedürfnisse der BürgerInnen sowie auf die Betriebe einzugehen, wurde in einem ersten Schritt eine umfassende Mobilitätsbefragung gestartet.  Das Verkehrsplanungsbüro komobile hat daraufhin sehr individuelle, an die örtlichen Bedürfnisse angepasste Vorschläge erarbeitet. Ein Begriff der die Projektarbeit prägt ist Multimodalität. Damit meint man die Möglichkeit verschiedene Verkehrsmittel zu nutzen: mit dem Bus zur Arbeit, mit dem Rad zum Bauernmarkt und mit dem E-CarSharing-Auto die Oma am Land besuchen. So könnten die Menschen in der Region in Zukunft zwischen Gemeindebussen, gemeindeübergreifenden Linienverkehr, der Almtalbahn oder einem Sammeltaxi wählen. Wichtig ist, dass das Kombinieren von Verkehrsmitteln leicht, bequem und leistbar sein muss.

In den nächsten Wochen folgen weitere Arbeitstreffen. Ende des Jahres können voraussichtlich maßgeschneiderten Konzepte präsentiert werden.