Thalheimer Laden “d´Speis”

Projektträger:

Lebenshilfe OÖ

Projektkurzbeschreibung:

Die Lebenshilfe OÖ möchte am Pfarrplatz in Thalheim im Rahmen der fähigkeitsorienteierten Aktivität (Beschäftigung für Menschen mit Behinderung) einen Regionalladen „d’Speis“ eröffnen. Die Lebensmittel für den täglichen Bedarf stammen von regionalen Ab-Hof-Lieferanten. Im Geschäftslokal arbeiten Beschäftigte der Lebenshilfe OÖ. Sie erlernen in Begleitung von MitarbeiterInnen Tätigkeiten und Abläufe des Einzelhandels und können ihre persönlichen Fertigkeiten ausbauen.

Projektziele:

  • Der Regionalladen wird von der Bevölkerung angenommen und es besteht rege Nachfrage am gebotenen Produkt-Sortiment.
  • Beschäftigung und Partizipation für Menschen mit Behinderung: Menschen mit Behinderung sind nicht nur Empfänger von Dienstleistungen. Als aktive VerkäuferInnen können sie Kunden beim Kauf von Produkten beraten und unterstützen.
  • Ortsbelebung: Durch den Einkauf im Laden wird der Pfarrplatz Dreh- und Angelpunkt sozialer Interaktion (z.B. nach dem Musikschulbesuch oder Kirchgang).
  • Absatzmöglichkeit für regionale Produkte steigern: Durch die weitere Verkaufsmöglichkeit von am Hof produzierten Erzeugnissen kooperieren viele Landwirte mit dem Thalheimer Laden und es kann ein breites Sortiment an regionalen Produkten angeboten werden.

Maßnahmen zur Zielerreichung:

  • Als Kernziel gilt der Aufbau eines Regionalmarktes in dem Menschen mit Beeinträchtigung einer Beschäftigung nachgehen können. Dafür bedarf es:
    Adaptierung einer ca. 50m² großen Fläche im gerade renovierten Pfarrhof (Boden, Trennwand, Sanitär), Geschäftsausstattung (Küchenzeile, Verkaufsregale, Registrierkassa), Beschäftigungsplatz für Menschen mit Beeinträchtigung (kleines Büro, Rückzugsecke, Sanitär)
  • Werbung in allen regionalen Medien und auch auf den bundeslandweiten Kanälen und Netzwerken der Lebenshilfe OÖ
  • Rekrutierung MitarbeiterInnen: Zurückgreifen auf den 1500 Personen umfassenden Mitarbeiterpool der Lebenshilfe OÖ; gezieltes Bewerbermanagement
  • Kontakt / Ansprache von DirektvermarkterInnen. Netzwerken mit Ortsbauernschaft und Landwirtschaftskammer